Gebetsmützen für Muslime

Die Gebetsmütze – eine Kopfbedeckung mit Tradition

Ebenso vielfältig wie die Kleidung und die Kopfbedeckungen der muslimischen Frauen sind auch die Herrenmode und die Kopfbedeckungen für muslimische Männer. In der arabischen Welt wie auch im Orient haben die Gebetsmütze, die Gebetskappe sowie einfache Häkelmützen aus Baumwolle eine sehr lange Tradition.

Die Mütze für Muslime gibt es in unterschiedlichen Größen oder als Einheitsgröße, in vielen Farben und verziert mit einer prächtigen Stickerei. So verschieden, wie die Muster sind auch die Gebetsmützen. In Saudi-Arabien und in den Golfstaaten tragen die Männer in der Moschee eine Smagh, Shimagh oder Ghutra.

In Pakistan, in Afghanistan oder in Bangladesch ist der Turban, der auch Pagri genannt wird, eine Kopfbedeckung, die vom Islam und vom Koran vorgeschrieben werden. So tragen muslimische Männer eine Takke und einen Jabador, wenn sie zum Beten in die Moschee gehen.

Als Schia bezeichnen sich die Muslime, die in der westlichen Welt als Schiiten bekannt sind. Charakteristisch für die Schia ist die grüne Gebetsmütze mit Ya hussein für Männer sowie für Jugendliche. Die sogenannte Sikke oder Külach gehört ebenfalls zu den traditionellen Kopfbedeckungen der Schiiten. Die bekanntesten Träger der 25 bis 30 Zentimeter hohen Mützen, die in ihrer Form an einen klassischen Fes erinnern, sind die Derwische.

Letzte Aktualisierung am 2022-04-12 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API